Jürgen studierte Gitarre am MGI München, beschäftigte sich daneben jedoch intensiv mit traditioneller und mittelalterlicher Musik. Er gründete 1993 das artes Tonstudio in Esslingen, das sich auf Folk und akustische Musik spezialisiert hat. Als Gitarrist, Komponist und Arrangeur von Hörspielmusiken, TV- und Theatermusik hat er bislang mehr als 90 CDs mit eigener Musik veröffentlicht und erhielt für die hörbar Folk-beeinflussten Produktionen mehrfach Preise und Auszeichnungen.
2006 rief er zusammen mit Gudrun Walther das Projekt „Deitsch“ ins Leben, welches sich mit deutscher Folkmusik beschäftigt. Die erste CD „Königskinder“ wurde von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt und als wichtiger Bestandteil zur Erhaltung der deutschen Folkmusikkultur gefeiert. Das zweite Album „Heimat“ wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet, „Mittsommer-Sessions“ von 2019 wurde im FOLKER als „Die Besondere“ CD gekürt.
Diese Arbeit führen Jürgen Treyz und Gudrun Walther mittlerweile auch im Duo fort, ihr Doppel-Album „DUO“ (2017) bekam herausragende Rezensionen.
Das 2022 erschienene Album „plus one“ featured Kirstine Elise Pedersen (DK), Albin Paulus (A), Andy Cutting (UK), Aaron Jones (UK) und Nuala Kennedy (IRE) und setzt einen weiteren Glanzpunkt in der wachsenden Liste der internationalen Kollaborationen mit namhaften Musikern („Litha“ mit Claire Mann und Aaron Jones, „Fiddles & Feet“ mit Oisín MacDiarmada und Samantha Harvey sowie die aktuelle Zusammenarbeit mit Olov Johansson und Mikael Marin von „VÄSEN“).
2018 veröffentlichte er im Verlag von Acoustic Music ein Gitarren-Lehrbuch mit CD, für welches er deutsche Tanzstücke aus alten Handschriften für Fingerstyle-Gitarre aufbereitet hat. Aus seiner Zusammenarbeit mit Kabarettist und Autor Bernd Kohlhepp entstanden einige Audio-CDs und Hörspiele für Kinder, zuletzt erschienen „Kokolores“ im Jahr 2022.
"Treyz hits the high mark though, with his complicated compositional arrangement on Odd Rhythms."
Eileen McCabe, Irish Music Magazine (Irland)"Cara’s adroitness in arrangements (Treyz in particular) is much in evidence here."
Boston Irish Reporter (USA)